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Luxusmode mit Verantwortung für die Umwelt

Mit einem besonderen Gespür für trendige und zeitlose Mode brachte Stella McCartney im Jahr 2001 ein eigenes Label in einem Joint Venture mit der Gucci Group (heute Kering) auf den Markt. 2019 kündigte sie die Kooperation mit Kering und produziert seitdem ihre eigenen Kollektionen, die mittlerweile in über 33 Ländern auf der ganzen Welt verfügbar sind. Vor Gründung ihrer Marke war die Tochter des britischen Sängers Paul McCartney nach einem Kunstlehrgang am Ravensbourne College of Design and Communications und ihrem Abschluss an der Hochschule für Kunst und Design Central Saint Martins in London zunächst als Chefdesignerin des Pariser Modehauses Chloé tätig. Ihre Abschlusskollektion sorgte für Aufsehen: Zu dem Song „Stella May Day“ ihres Vaters Paul, wurde die Mode auf dem Laufsteg von Naomi Campbell und Kate Moss vorgeführt. Heute leitet Stella McCartney ein verantwortungsbewusstes, aufrichtiges und zeitgemäßes Unternehmen. Stella McCartney zeichnet sich neben originellen Designs auch durch ihr großes sozialverantwortliches Engagement aus. Bei der Herstellung wird auf Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein ein besonderer Wert gelegt. Unter anderem kommen innovative Prozesse und umweltfreundliche Materialien zum Einsatz – wie Bio-Baumwolle, recyceltes Polyester oder wiederverwerteter Kaschmir nach der Technik Re.Verso™. 2019 bereits präsentierte Stella McCartney in der Frühjahr/Sommer 2020-Show eine Kollektion, die zu 75 % aus umweltfreundlichen Materialien gefertigt war.

Feminine Kollektionen ohne Leder und Pelz

Der Stil der Marke Stella McCartney lässt sich als Kombination aus präzisem Tailoring und sinnlicher Femininität beschreiben. Die Kreationen kommen alle ohne Leder und Pelz aus, da Stella McCartney als Vegetarierin lebt und bereits bei mehreren Projekten mit PETA zusammenarbeitete. Mithilfe ihrer Bekanntheit macht sie sich auch für karitative Projekte sowie den Tier- und Umweltschutz stark. Für ihr Handwerk und ihr Engagement für Nachhaltigkeit in der Mode wurde die Designerin unzählige Male ausgezeichnet. Das Portfolio der Brand reicht von femininer Damenbekleidung bis zu Parfum, von veganen Schuhen bis zu edlen Accessoires wie Taschen oder Sonnenbrillen, bis hin zu verspielter Kindermode. Mit einigen Kreationen wie zum Beispiel dem bekannten Taschen-Modell „Falabella“, gelangen der britischen Modedesignerin regelrechte Hypes.

Stella McCartneys verantwortungsvolle Luxusmode regt zum Umdenken an

Die Modedesignerin setzt auf eine cruelty-free Produktion frei von Tierquälerei und eine ethische Philosophie. Für ihre gesamten Kollektionen werden weder Leder, Pelz, Häute, noch Federn verwendet. Auch verzichtet die Brand auf Kunststoffe, die nicht biologisch abbaubar sind, wie Acryl und nicht-recyceltes Polyester, sowie auf Mohair. Die Tochter des Beatles-Sängers möchte die Modebranche zum Umdenken bewegen – nicht ohne Grund tauchte ihr Name in den letzten Jahren in Verbindung mit Modeevents und Konferenzen mit dem Thema Nachhaltigkeit auf. Gemeinsam mit ihrem Team möchte Stella Grenzen überschreiten und Luxusprodukte auf eine Art herstellen, die den Umweltansprüchen der Welt von heute und morgen gerecht wird. Am besten großartig und kompromisslos fair.

Stella McCartney

© Getty Images

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