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Ecoalf: Mode aus dem Müll der Weltmeere

Er gehört sicher zu den emsigsten Plastikmüll-Sammlern auf unserem Planeten: Javier Goyeneche. Seit der Gründung seines Label Ecoalf im Jahre 2009 wurden mehr als 250 Millionen PET-Plastikflaschen sowie Hunderte Tonnen Fischernetze aus den Weltmeeren zusammengetragen. Entstanden ist daraus kein gigantischer Müllberg, sondern Mode von hoher Materialqualität und zeitlosem Design.

Because there is no Planet B

Name und Idee für das innovative Konzept entstanden mit der Geburt der beiden Söhne Alfredo und Álvaro.  Goyeneche wollte mit Ecoalf eine wirklich nachhaltige Marke aufbauen und dabei keine natürlichen Ressourcen ausbeuten, sondern diese für die nächsten Generationen erhalten. Recycling aus Kunststoffmüll erschien dem Gründer eine gangbare Lösung zu sein, um die Umwelt zu schonen und gleichzeitig hochwertige Kleidungsstücke zu entwickeln, die in Sachen Tragekomfort und Optik herkömmlich produzierten Modekollektionen in nichts nachstehen.

Recycling von Fischernetzen, Autoreifen und Kaffeesatz

Wiederverwertet werden in den stylischen Ecoalf Sweatshirts, Jacken und Sneaker die unterschiedlichsten Materialien aus der Müllproduktion. So entstehen beispielsweise die Jacken mit daunenähnlicher Wattierung aus recyceltem Nylon aus Geisterfischernetzen, die in den Meeren treiben, aus alten Autoreifen werden Flip-Flops gefertigt. Selbst Kaffeesatz aus der Gastronomie wird zusammen mit Polyester- oder Nylon-Granulat zu neuen Geweben versponnen.

Um die knappen Trinkwasservorräte in Entwicklungsländern zu schonen die bei der künstlichen Bewässerung von Baumwollfeldern eingesetzt werden, setzt Ecoalf bei der Herstellung von Shirts und Sweatern auf wiederverwertetes Garn und verarbeitet neben Bio-Baumwolle einen hohen Anteil an recycelter Baumwolle.

Aus diesem Material-Mix bestehen auch die coolen Pieces mit dem Slogan „Because there is no Planet B“ auf Vorder- oder Rückseite. 10% der Einnahmen fließen an die Ecoalf -Stiftung „Upcycling The Oceans“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Abfall aus den Ozeanen zurückzugewinnen und Menschen für das globale Problem der Meeresverschmutzung zu sensibilisieren.  

Kleidung mit Luftreinigungseffekt

Ecoalf liegt nicht nur die Vermeidung und Verwertung von Abfall am Herzen – das spanische Label hat basierend auf der innovativen Pureti-Technologie eine Capsule Collection entwickelt. Schuhe, Rucksack, Mantel und Kappe der Kollektion sind mit einer speziellen Beschichtung versehen, die durch den Einfall von Licht aktiviert wird und dazu beitragen soll, die Luftqualität zu verbessern.  Das Tragen eines dieser Kleidungsstücke kann Angaben des Unternehmens zufolge bis zu 40% der Luftverschmutzung aus der Umgebung beseitigen und gleichzeitig nahezu sämtliche Bakterien im nahen Umfeld eliminieren.

Awards für Design und Innovation

Für sein Engagement in Sachen Umweltschutz wurde Ecoalf in den letzten Jahren mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Dazu gehören unter anderem der PETA Fashion Award für die vegane Felder-Kollektion, das Siegel „Sustainable & Eco Traveler“ von Condé Nast Traveler für den Sneaker aus Meeresmüll oder die Goldmedaille des Roten Kreuzes Spanien für soziales Engagement.

Javier Goyeneche erhielt zudem die Auszeichnung „Social Innovator of the Year 2020“ der Schwab Foundation for Social Entrepreneurship, einer Schwesterorganisation des Weltwirtschaftsforums. Damit ist Goyeneche nicht nur der erste Preisträger aus Spanien, Ecoalf ist auch die erste Modemarke der Welt, der die Ehrung zuteil wurde.

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Er gehört sicher zu den emsigsten Plastikmüll-Sammlern auf unserem Planeten: Javier Goyeneche. Seit der Gründung seines Label Ecoalf im Jahre 2009 wurden mehr als 250 Millionen PET-Plastikflaschen sowie Hunderte Tonnen Fischernetze aus den Weltmeeren zusammengetragen. Entstanden ist daraus kein gigantischer Müllberg, sondern Mode von hoher Materialqualität und zeitlosem Design.

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